einfaches Runden-System
Innerhalb eines Teilnehmerfeldes aus Formé-Teams wird für jede Spielrunde ein Gegner frei zugelost. Die Anzahl der Runden wird von der Turnierleitung zuvor festgelegt. Dabei ist darauf zu achten, dass im Verlauf des Turniers Teams nur 1mal aufeinander treffen.
Anzahl der Siege bei zusätzlicher Berücksichtigung der Differenzpunkte bei den Siegen ergibt nach Abschluss der letzten Runde die Rangfolge.
Das Turniersystem eignet sich aus mehreren Gründen für reine Geselligkeits- oder Spaßturniere:
- Alle teilnehmenden Teams bleiben bis zum Turnierende beteiligt.
- Statt Freilosen bei ungerader Teilnehmerzahl kann ein "überzähliges" Doublette spontan zwei anderen Doublette-Formationen zur Bildung von Triplettes zugelost werden, so dass auch Triplettes gegen Doublettes antreten. Der Geselligkeitsfaktor nimmt gegenüber einem leistungsgerechten Wertungsfaktor einen höheren Wert an.
- Die Turnierleitung ist sehr einfach.
Der Nachteil dieses Turniersystems liegt in dem sehr hohen Zufallsfaktor: Eine vergleichbar leistungsgerechte Differenzierung der Rangpätze - besonders unterhalb der Siegerpositionen - kann kaum ermittelt werden.
Dennoch wird das einfache Rundensystem regelmäßig für die üblichen 2 Vorrunden in Turnieren mit ABCD-KO-Systemen verwendet: Die Ergebnisse der beiden Vorrunden teilen das Teilnehmerfeld in die dann abschließenden Spielrunden ABCD.
7ARRET 2011
Hamburg - Mecklenburg-Vorpommern - Schleswig-Holstein